Mein Statement

von Claudia Sabine Meier, im Kontext der Transsexualität und Personenstand, OP und geläufige Meinung in der Gesellschaft

Grundsätzlich deshalb:

  • Frau bin ich, weil ich weiss, dass ich als Frau fühle und mich psychisch als Frau betrachte.
  • Frau bin ich, weil ich gerne selber Kinder zur Welt gebracht hätte. Es schmerzte mich, dass ich meine Tochter nicht selbst zur Welt bringen konnte.
  • Es ist das absolute Wissen meiner selbst, Frau zu sein, obwohl mir bekannt ist, dass ich in einem Körper leben muss, der männlich ist.
  • Mein heutiges Leben, meine Erfahrung, mit der vollen Integration und Akzeptanz als Frau, als Claudia Sabine Meier, zeigt mir, dass ich niemals Mann war oder Mann sein kann.
  • Es sind nicht Kleider oder Äusserlichkeiten, die mich zur Frau machen, es ist das Wissen über sich selbst - das „ich“ meiner selbst.
  • Es ist nicht die OP oder die Hormontherapie, welche mich als Frau fühlen oder Frau werden lassen.
  • Durch die Hormontherapie wurden meine physischen und emotionalen Empfindungen als Frau deutlich und klar verstärkt.
  • Meinen Körper passe ich soweit wie möglich meinem Gefühl an, mit dem Wissen, dass dies nur begrenzt möglich ist – ich tue dies, damit ich meinen Körper „gern“ haben kann und Friede im Inneren einkehrt.
  • Die Anpassungen meines Körpers an die Äusserlichkeiten einer körperlich geborenen Frau, geben mir das Gefühl und die Achtung, welche jeder Mensch dem Körper gegenüber benötigt, um physisch und psychisch gesund und glücklich leben zu können.
  • Meine äusserliche Veränderung gibt mir und der Gesellschaft die Möglichkeit als normale Frau integriert und vollumfänglich akzeptiert zu werden. Um mich und mein Wesen leben zu dürfen.